Kletterverbote per Verordnung


Kletterverbote per Verordnung haben Gesetzescharakter

d.h. ein Verstoß kann prinzipiell entsprechend rechtlich geahndet werden.

Sperrungen wegen Vogelschutz haben grundsätzlich Verordnungscharakter!

Diese sind meist zeitlich befristet. Derartige Beschränkungen sind prinzipiell kurzfristig an allen Felsen, auch an den hier nicht aufgeführten möglich. Der zeitliche Umfang und die räumliche Ausdehnung der Sperrungen kann von Fels zu Fels und je nach Vogelart variieren, deshalb unbedingt die entsprechenden Beschilderungen strikt beachten! Die Dauer der Sperrungen wird gelegentlich flexibel gehandhabt, sie endet meist mit dem Ausfliegen der Vogelbrut. Sie kann aber auch verlängert werden, wenn die Brut mehr Zeit in Anspruch nimmt. Falls kein Bruterfolg zu beobachten ist wird die Sperrung eventuell frühzeitig aufgehoben. Auch das Ausmaß der Sperrung kann sich während einer Brutperiode ändern (z.B. Roter Fels, hier gilt zu Beginn der Brutzeit ein generelles Kletterverbot, das in der Regel während der Brutperiode gelockert wird).

Ganzjährige Kletterverbote:

  • Geiersteine bei Muggendorf (Felsen am Mehlbeerensteig, Bühlerfüher Nr. 245)
  • Walberla, Ausnahme: Rodenstein, Magnesia- und Neutourenverbot!
  • Staffelberg, Ausnahmen für einzelne Routen, Magnesia- und Neutourenverbot
  • Rittlerkante, Dorlstein und dazwischenliegende Felsen
  • Gasseldorfer Wände
  • Hunnenstein
  • Dülfer Ged. Wand
  • Fischbrunner Wand
  • Schießenfels
  • Breitenstein (Privatbesitz, Wildpark Hundshaupten)
  • Schwalbenloch
  • Ameisenhaufen
  • Wasserturm (Burglesau)
  • Gräfenhäuslinger Riß (Burglesau)
  • Nußhardt (Fichtelgebirge)
  • Kleines Labyrinth (Fichtelgebirge)
  • Waldstein (Fichtelgebirge)