Positionen


10 Punkte pro Klettern

  • Die Natursportart Klettern ist ein Familiensport, der von früher Jugend an bis ins hohe Alter gemeinsam ausgeübt werden kann.
  • Der Klettersport vermittelt großartige Landschaftserlebnisse, da er in der Regel in besonders erholungsgeeigneter Landschaft ausgeübt wird.
  • Kletterer gebrauchen die Natur, verbrauchen sie aber nicht. Die Verbundenheit zur Natur ist Antrieb diese in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten.
  • Klettern ist in seiner ursprünglichen Form kein Wettkampfsport. Leicht können größere Gruppen, auch mit unterschiedlichem Könnensstufen der Einzelpersonen, den Sport gemeinsam ausüben. Klettern vermittelt Gemeinschaftserlebnisse und befriedigt das Bedürfnis nach individuellen sozialen Kontakten.
  • Klettern als Breitensport benötigt keine spezielle Infrastruktur wie Sporthallen, Sportplätze und andere Anlagen, durch die Landschaft und öffentliche Gelder verbraucht werden.
  • Beim Breitensport Klettern sind Verletzungen und Unfälle im Vergleich zu anderen Sportarten wie Fußball, Skifahren und Reiten sehr selten, wenn auch von den Medien die Showträchtigkeit des Sports durch eine übertriebene Darstellung des Risikos erhöht wird.
  • Der Klettersport kann lebenslang ausgeübt werden. Er dient zur Erhaltung von Kraft und Beweglichkeit der gesamten Muskulatur und vermittelt ein intensives „Körpergefühl“. Überbeanspruchungen einzelner Körperteile sind beim Freizeitkletterer seltene Ausnahmen.
  • Klettern ist eine „sanfte“ Sportart. Sie bedarf keiner technischen Hilfsmittel. Die Ausrüstung beschränkt sich auf spezielle Kletterschuhe, Anseilgurt, Seil und Sicherungsmaterial.
  • Die Konfrontation mit den Naturgewalten wie Wind, Hitze, Kälte, Schnee oder Regen spricht die Sinne auf elementare Weise an und ruft uns den Planeten, auf dem wir leben in eindringlicher Weise ins Bewusstsein.
  • Klettern vermittelt als Ausgleich zum Alltagsleben Spannung und Abenteuer, aber auch Verantwortung und Gefahrenbewusstsein. Es ermöglicht die Erfahrung der persönlichen Leistungsgrenze, fordert planerische Kreativität und befriedigt das Bedürfnis nach Außergewöhnlichem.

DAV Leitfaden Recht zum Klettern in der Natur (2010)