Kurt Albert ist tot

31. Oktober 2010

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie.
Ernest Hemingway

Gössweinsteiner Wände (August 1981)
Kurt Albert (rechts) in Sautanz
Foto: Bernhard Seidl

Kurt Albert ist den schweren Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Absturz in der Fränkischen zugezogen hat.

Die IG Klettern verliert mit Kurt Albert einen Freund und Kletterer, der die Idee des Kletterns in der freien Natur immer unterstützt hat. Über seine klettersportlichen Stationen, das „Erfinden“ des Rotpunkts oder dem Hineintragen der Sportkletterbewegung in die höchsten Berge der Welt, ist und wird in nächster Zeit noch viel berichtet werden.

Bleisteine (September 1980)
Kurt Albert in Eraserhead
(1. oder 2. RKreis Beg)
Foto: Bernhard Seidl

Kurt Albert war ein Mensch, der im Klettern seine Erfüllung fand und dies auch anderen vermitteln konnte. Kurt Albert war aber auch ein Mensch, der das Risiko sehr wohl abzuschätzen wusste und eher immer auf die sichere Seite ging.

Kurt Albert hat Ende der 80-er Jahre die Idee der IG Klettern unterstützt. Vielzählige Diskussionen fanden im Vorfeld der Gründung der IG Klettern in Oberschöllenbach statt, dem damaligen Sammelpunkt der Top-Kletterer. In Oberschöllenbacher konnte die IG Klettern in der Gründungsphase immer Rückhalt und Unterstützung erfahren. Danke für alles.

Kurt Albert wird uns mit seiner Leistung noch lange in Erinnerung bleiben und wir werden uns auch in Jahren noch an ihn erinnern.

Friedwart Lender

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